06.01.2009
Driss Jettou: die Autonomie, eine radikale Unterbrechung mit den vorherigen Plänen
Die königliche Initiative bezüglich des Autonomiestatuts in der Sahararegion konstituiert « eine radikale Unterbrechung mit den vorherigen Plänen“ und bestätigt den Willen des Königreichs, zu einer definitiven Lösung für den artifiziellen Konflikt um die Saharafrage gelangen zu wollen, hat der Premierminister Herr Driss Jettou unterstrichen.
„Es handelt sich um eine Courageinitiative, die dank eines Prozesses breiter Konsultationen definiert wurde, der auf der nationalen Ebene durch die Vorschläge der politischen Parteien und auf der lokalen Ebene insbesondere durch den Beitrag des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten (CORCAS) und im allgemeinen durch den Beitrag der Notable, der Schioukhs und der Vertreter der marokkanischen Sahara übersetzt wurde“, hat Herr Jettou, der die Bilanz der Regierungsaktion vor der Vertreterkammer präsentierte, daran erinnert.
Diese Initiative, hat er versichert, garantiert allen Sahraouis, seien sie innerhalb des Landes oder seien sie im Ausland, die Beteiligung an der Verwaltung ihrer eigenen Angelegenheiten mittels legislativer, exekutiver und juristischer Institutionen im Rahmen einer breiten Regionalisierung, weit von jeglicher Diskriminierung beziehungsweise weit von jeglichem Ausschluss.
Der Premierminister hat hinzugefügt, dass die königliche Initiative, die „die Priorität der Prioritäten“ konstituiert, auch eine Plattform zur Beendung der Jahrzehnte der den in den Lagern von Tindouf festgehaltenen Kindern zuerteilten Qualen und Dramen repräsentiert.
Das Königreich Marokko, erneuert er, betrachtet darüber hinaus seinen Vorschlag als Beitrag zur Instaurierung des Friedens in der Region und als einen Schritt auf dem Weg zum Erbau des arabischen Maghrebs, der eine konstante Option bleibt, die auf der Einheit der Religion, der Geschichte und der Sprache basiert ist.
„Diese Option, hat er fortgefahren, stellt sich momentan als unentbehrlich heraus, in Berücksichtigung der Herausforderung der Schaffung eines konkurrenzfähigen Raumes, umso mehr, da nun wir, im Kontext der Globalisierung, zu einem beschleunigten Rhythmus, der Schaffung von regionalen Umgruppierungen beiwohnen ".
Der Premierminister hat diese Gelegenheit wahrnehmen können, um seiner Majestät König Mohammed VI, Oberstchef und Chef des Generalstaatsstabs der königlichen Streitkräfte, im Namen der Regierung und des gesamten Volkes, den Ausdruck unserer tiefen Ehrbietung auszurichten, im Hinblick auf die erhabene Fürsorge, womit der Souverän die Mitglieder der königlichen Streitkräfte, der königlichen Gendarmerie, des Sicherheitskorps, der Hilfskräfte umgibt, wegen den grossen Aufopferungen, die sie einwilligen, und wegen den beträchtlichen Diensten, die sie zur Verteidigung unserer territorialen Integrität leisten“.
Quellen :
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com
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05.01.2009
Ein ehemaliges Opfer berichtet über seine Leiden in den Kerkern der Polisario
Polisario verwendet dieselben Methoden der Folter wie die Methoden der roten Khmer gegen ihre Gegner, einem ehemaligen Festgehaltenen während 5 Jahren in den Kerkern der Lager von Tindouf im algerischen Südwesten zufolge.
Der „Alpentraum“ hat ab der Festnahme und der Einsperrung in einem geheimen Gefängnis ohne jegliche Form des Prozesses angefangen, hat der Exfestgehaltene Mohamed Chrif gesagt, und dies in einer Erklärung, die von der italienischen Wochenzeitung "Tempi" veröffentlicht wurde.
Die Kerker der Polisario verhalten sich wie „die roten Khmers“ und praktizieren Verhöre „in Foltersessionen, um die Festgehaltenen zu zwingen, imaginäre Verbrechen anzuerkennen, die in Berichten niedergeschrieben werden, die man zwangsweise unterschreiben soll“, hat Mohamed Chrif erläutert, präzisierend, dass seine Familie nicht vor seiner Festnahme gewarnt wurde und sich aus Angst nicht getraut hat, über ihn informiert zu werden".
„Sie hängten mich ans Dach mit Handschellen Stunden lang. An meiner Seite, andere Festgenommene waren am Fuß der Kopf unten gehängt. Zu wiederholten Malen, wir waren gezwungen, uns auf Zinkscheiben zu niederknien und um unser Leid zu verschärfen, die Kerker umhängten uns Steine an den Sohlen“, hat er erläutert, und dies in einem Reportage, das von Rodolfo Casadéi, Sondergesandten von Tempi in den Sudprovinzen des Königreichs, realisiert wurde.
Unter den gängigen Formen der Folter in Tindouf, die Festgehaltenen werden „an einem Tisch gehängt und der Reihe nach von den Kerkern mit Hilfe von metallischen Kabeln geschlagen. Man spuckt sie aus und man lässt sie manchmal zwei Tage lang in dieser Position“, hat er hinzugefügt.
Mohamed Chrif versichert, zusammengebrochen zu sein und „eine Geschichte zu fabrizieren, die mit den Bezichtigungen zusammenstimmt“, um der Folter zu entfliehen.
Der Autor des Reportage zitiert die Aussagen ihnen zufolge zahlreiche Festgehaltenen unter der Folter in den Kerkern der Polisario verstarben, insbesondere Abdelaziz Haidala, ein Freund von Chrif, der Journalist am Radio der Separatisten war.
Chrif erinnert daran, seinen Freund Haidala zum letzten Mal im Büro des Sicherheitsverantwortlichen gesehen zu haben: „er schrie vor Folter und einige Tage danach habe ich in Erfahrung gebracht, dass er verstarb".
Der italienischen Wochenzeitung zufolge, Mohamed Chrif ist nur ein Fall unter hunderten von Sahraouis, auf die Polisario „die stalinistischen Methoden“ anwendet, und dies nach ihrer Festnahme wegen „Verrat“, Bezichtigung, die als Deckung für „die politische Repression“ dient.
Chrif, der 5 Jahre der Einsperrung in einem totalen Regime der Isolierung verbracht hat, hat seine Entschlossenheit geäußert, sich dafür einzusetzen, damit ihm und seinen verstorbenen Freunden in den Gefängnissen der Lager von Tindouf Gerechtigkeit widerfahren wird.
Nach seiner Freilassung, Chrif wurde in den Rangs der Polisario wieder integriert, er nahm die Gelegenheit einer Mission in Spanien wahr, um in Europa zu bleiben, bevor er in die Stadt Dakhla zurückkehrte.
Mohamed Chrif unterstreicht, dass die Lösung des artifiziellen Konflikts der Sahara in der marokkanischen Autonomieinitiative unter der Souveränität des Königreichs residiert, „insbesondere, da nun es kein Bedürfnis besteht, einen neuen Mikrostaat unter der Leitung von Verbrechern, die, hat er gesagt, meine Freunde getötet haben".
Heute, es bleibt von Polisario nur „Interessengruppchen“ übrig, die aus Leuten zusammengesetzt sind, die „sich dank des Handels mit Waffen und Drogen bereichert haben“, hat er hinzugefügt.
„Was ich heute herbeiwünsche, dass die Mitglieder der einen und selben Familien zusammengeführt werden, die Polisario zertrennt hat und dass alle Sahraouis in das Mutterland zurückkehren“, die in den Lagern von Tindouf leben, hat er damit abgeschlossen.
Quellen :
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com
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Die Schweiz ist für eine Alle zufriedenzustellende Lösung
Die Schweiz ist für eine Alle zufriedenzustellende Lösung, hat am Mittwoch, den 11. Juli in Rabat, die Präsidentin des nationalen schweizerischen Rates (Bundesparlament), Frau Christine Egerszegi-Obrist, angegeben.
Die schweizerische Delegation hat feststellen können, dass Maroko sich in dem richtigen Weg der Verwaltung des Saharadossiers befindet, hat sie in einer Presseerklärung nach Ende ihrer Unterredung mit dem Präsidenten des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten (CORCAS), Herrn Khalihenna Ould Errachid, versichert.
Die Zusammenkunft hat auch als Gelegenheit dienen können, Frau Egerszegi-Obrist und den Mitgliedern ihrer Begleitdelegation einen historischen Überblick über die Saharafrage zu präsentieren und die Hauptlinien der marokkanischen Initiative zur Verhandlung des Autonomiestatuts in der Sahararegion darzustellen.
Herr Khalihenna Ould Errachid hat überdies den Mitgliedern der schweizerischen Delegation die Befugnisse des CORCAS und seinen Beitrag zur Entwicklung der Sudprovinzen und zur Ausarbeitung des marokkanischen Vorschlags erläutert.
Der Präsident des CORCAS hat daneben die grossen Realisationen in den Sudprovinzen und das Klima der Freiheit und des Friedens, das sich dort breitmacht, hervorgehoben.
Die Unterredung hat sich insbesondere in Anwesenheit des Botschafters der Schweiz in Marokko, Herrn Christian Dunant, und des Generalsekretärs des CORCAS, Herrn Maouelainin Ben Khalihanna Maouelainin, verlaufen.
Die Präsidentin des nationalen schweizerischen Rates ist am Montagabend in Rabat für einen Besuch, der bis zum 13. Juli seinen Fortgang nehmen wird, eingetroffen.
Quellen :
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com
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