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14.05.2008
Khalihenna Ould Errachid, Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten...
Der Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten (CORCAS), Herr Khalihenna Ould Errachid, hat in einem am 19. Juni in der Tageszeitung „Attajdid » veröffentlichten Interview versichert, dass die letzten Ereignisse in den Lagern von Tindouf (im Süden Algeriens), den Beweis dafür darstellen, dass „die Saharabevölkerung zum Vaterland zurückkehren möchte und nach einer raschen Lösung für diesen artifiziellen Konflikt aspiriert".
Herr Khalihenna Ould Errachid hat angegeben, dass diese gefährlichen Ereignisse die Machtlosigkeit der Front Polisario bestätigen, die noch nicht offenbereit ist, und hat den Wunsch der Bevölkerung hervorgehoben, Lahmada verlassen zu wollen.
„Die letzten Ereignisse sind gefährlich und konstituieren eine flagrante Verstossung gegen die Menschenrechte“, hat er versichert und daran erinnert, dass „Polisario alle Telefonkommunikationen in einer gewissen Periode abgebrochen hat und Daten verehimlicht hat, um keine Information ins Ausland durchsickern zu lassen".
Der Präsident des CORCAS hat in dieser Hinsicht erklärt, dass es ab jetzt nicht mehr möglich ist, die Wahrheit vorzuenthalten. Die Bevölkerung möchte der aktuellen Situation ein Ende setzen und wünscht eine rasche Beilegung der Frage herbei.
„Die Lösung für diesen artifiziellen Konflikt residiert im Autonomieprojekt, demokratischer Lösung, die alle Parteien zufriedenstellt », hat er gesagt und präzisiert, dass alle Persönlichkeiten, die er im Rahmen seiner Tournee im Ausland in Begleitung der Mitglieder des CORCAS getroffen hat, hinsichtlich des Autonomieprojekts einsichtsvoll sind und CORCAS als glaubwürdigen Ansprechpartnher anerkennen".
Was die Position Algiers betreffs dieses artifiziellen Konflikts anbetrifft, Herr Khalihenna Ould Errachid hat unterstrichen, das Algerien sich « ehrenhaft“ aus dieser Angelegenheiten zurückziehen soll, und hat hinzugefügt, dass „wir uns Algerien mit einer Versöhnungsrede“ adressieren, die auf die Erklärungen eines „Nachbar- und Bruderlandes Marokkkos stützt, das versichert, nicht in dieser Angelegenheit hineinverwickelt zu sein".
„Die Saharafrage ist ein internes marokkanisches Problem, das aus bekannten Gründen internationale Dimensionen eingenommen hat", hat er unterstrichen.
Ould Errachid hat erläutert, dass die Tournee des Rates im Ausland, die in den nächsten Tagen ihren Fortgang nehmen wird, darauf hauptsächlich abzielt, die Länder über die Philosophie der Gründung seiner Majestät des königlichen Konsultativrats in Kenntnis zu setzen, Licht auf die Realität des Konflikts um die Sahara und seine geschichtlichen, diplomatischen und politischen Aspekte zu werfen, sowie über die Hauptlinien des Projekts der Autonomie, woran Marokko arbeitet, Aufschluss zu geben. Der Präsident des Rates hat in dem Interview angegeben, dass die Parteien, denen die Delegation des Rates begegnet ist, davon Parteien, die er als einflussreich qualifiziert hat, positiv das Projekt der Autonomie als demokratische angebrachte Lösung für den Konflikt, aufgenommen haben.
Was Algerien anbetrifft, hat Ould Errachid betont, dass Marokko sich ihm gegenüber in einem versöhnlichen Ton zuwendet, angesichts seiner Erklärung, dass es nicht von der Frage betroffen ist, und hat erachtet, dass man Zeit aufbringen soll, damit die algerische Position in der Übergangsperiode, die das Nachbarland durchläuft, verändert werden kann. Andererseits, der Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten hat unterstrichen, dass die letzten Ereignisse in den Lagern von Tindouf gefahrträchtige Ereignisse sind, und dass sie eine schwerfällige Verstoßung gegen die Menschenrechte konstituieren, sowie dass sie ein starker Hinweis darauf sind, dass die Bewohner in ihr Vaterland zurückkehren möchten und dass sie nach einer raschen Lösung streben. Die Lösung ist das, was seine Majestät der König vorgeschlagen hat. Der Präsident des Corcas fährt fort, dass er herbeiwünscht, mit der Polisario einen Dialog zu führen.“ Wir sind dialogstark und wir wollen die Verhandlung, und die Front Polisario lehnt dies ab, auf Grund ihrer Schwächlichkeit“.
Anbei der Volltext des Interviews:
Der Rat hat seine außerordentliche Session abgehalten. Zu welchen Schlüssen ist er gelangt?
Die Session vom letzten 25. Mai bis zum 27. Mai ist dem Studium des Projekts der Autonomie gewidmet worden, in dieser Session haben alle Mitglieder interveniert und Vorschläge sowie ihre Visionen bezüglich der Autonomie vorgebracht und am Ende der Session sind wir dabei, eine Zusammenfassung dieser Interventionen zu erstatten und eine gemeinsame Vision zu finden.
Wie viel Zeit nimmt in Anspruch das Arbeiten des Rates an dieser Angelegenheit?
Sie wissen, wie Alle es wissen, dass die Autonomie politisch, rechtlich und organisatorisch gesehen eine neue Sache ist. Eine neue Sache, die auf leichter oder schneller Schulter nicht genommen wird. Wir werden die erforderliche Zeit für ein tiefes Studium aufbringen und in diesem Zusammenhang fanden die Interventionen der Mitglieder des Rates statt, Interventionen, die transparent und demokratisch sind und die die Ansichtspunkte der Mitglieder widerspiegelt haben. Wir werden mit Gotteswillen den Stelldichein dafür nicht versäumen.
Wie viel Zeit ist es notwendig, um die Ausarbeitung des Rates der Vision der Autonomie zu vollenden?
Wir werden im Oktober bereit sein, eine Zusammenfassung unserer Arbeit seiner Majestät vorzulegen.
Ist Marokko nicht dazu aufgefordert, seinen Vorschlag zu der fristgemässen Zeit vorzulegen?
Nein, wie Sie wissen, das marokkanische Projekt in seiner definitiven Version wird von seiner Majestät dem König bestimmt. Seine Majestät der König hat die politischen Parteien konsultiert, und der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten arbeitet an diesem Projekt, und sobald all diese Konsultationen beendet werden, wird seine Majestät der König das definitive Projekt bestimmen.
Sie haben Besuche im Ausland unternommen, die dem Rat eine neue Dynamik eingeflösst haben. Welche Schlüsse ziehen Sie aus diesen Besuchen?
Wir stehen am Anfang der Tournee. Wie Sie es wissen, haben wir Frankreich und Spanien dreimalig besucht und wir werden in der nächsten Woche das europäische Parlament / die europäische Union, Belgien und noch mal Frankreich besuchen. Das Ziel dieser Besuche liegt in der Vorstellung des königlichen Rates, seiner Ziele und der Gründe seiner Schaffung durch seine Majestät den König Mohammed VI, selbstverständlich, wir werden die Saharafrage und die Realität des Konflikts sowie seine differenten geschichtlichen, politischen und diplomatischen Aspekte behandeln. Darüber hinaus werden wir das Projekt der Autonomie erläutern, woran Marokko arbeitet. Unserer Eindruck war, dass alle Parteien, denen wir begegnet sind, und die einflussreiche Parteien sind, positiv das Projekt der Autonomie aufgenommen haben, als demokratische Lösung für den Konflikt, die alle Parteien zufrieden stellt, und dass der königliche Rat als glaubwürdigen Ansprechpartner anerkannt wurde.
Sie hatten einen Aufruf den Assoziationen, die Propolisario sind, adressiert, hat sich dieser Aufruf Gehör verschafft?
Was unseren Besuch in Spanien anbetrifft, und die zukünftig fortgesetzt werden wird, sind wir auf keine negative Reaktion bezüglich dieses Aufrufs gestoßen, andernfalls ist er positiv aufgenommen, zweifelsohne hat er die Strategie der Anderen in Verwirrung gebracht, denn es handelt sich um eine neue Vision.
Sind Sie auf eine praktische Aufnahme gestoßen, würden Sie uns dafür konkrete Beispiele dafür geben?
Selbstverständlich, denn wir sind im Rahmen dieser Besuche den politischen Parteien begegnet, die sowohl der Mehrheit als auch der Opposition gehören, sowie den örtlichen Behörden, der Presse und der Zivilgesellschaft. Was wir diesen Letzten auftischen, ist eine neue strategische Sprache und Vision, auf derer Idee sie nicht kommen könnten. Marokko verfügt über eine neue Initiative, nämlich das Projekt seiner Majestät bezüglich der Autonomie. Dies ist auf eine positive Aufnahme auf dieser Ebene gestoßen. Natürlich, dies macht noch größere Bemühungen notwendig und wir müssen eine kolossale Arbeit leisten.
Wie betrachten Sie die Position Algeriens betreffs der Initiative Marokkos?
Kennen Sie das arabische Sprichwort, das lautet, dass das Schweigen eine weise Sache ist und dass das Schweigen der Zufriedenheit entspricht. Wir adressieren uns an Algerien mit einer versöhnlichen Sprache, die von der Basis der Erklärungen Algeriens selbst, das ein Nachbar – und Freundesland ist, ausgehen, dass es nicht von der Frage betroffen ist?
Dennoch, sein rezenter Umgang mit dem Abgesandten der Organisation der vereinten Nationen Walsum und seine Aktionen in der Organisation der vereinten Nationen sind mit dem widersprüchlich?
Zweifelsohne gibt es eine Übergangsperiode. Die Sachen können sich nicht verändern von Heute auf Morgen.
Erachten Sie noch, dass die Frage der marokkanischen Sahara ein marokkanisches – marokkanisches Problem ist und dass Algerien nicht Teilhaber am Konflikt ist?
Das Saharaproblem ist ein inneres marokkanisches Problem, das aus bekannten Gründen ein internationales Problem geworden ist, nämlich, dass es ein Problem ist, das auf Grund des Konflikts bezüglich der Grenzen mit Algerien und auf Grund der arabisch –arabischen Auseinandersetzungen und des kalten Krieges entstanden ist. Seine Majestät der König hat eine marokkanische Innenlösung vorgebracht, um definitiv dieses Problem beizulegen. Selbstverständlich, es steht den Parteien zu, die nah und fern vom Konflikt betroffen sind, wie Algerien beispielsweise, mit hohem Kopf davon zu kommen.
Wie legen Sie die rezenten Positionen Algeriens aus?
Wie wir Ihnen bereits gesagt haben, es handelt sich um eine Periode der übergänglichen Positionen, die sich nicht von Heute auf Morgen verändert werden können.
Was es bedeutet, dass Sie erwarten, dass die Position Algeriens mit der Zeit eine Veränderung erfahren wird?
Wir wünschen dies herbei.
Es besteht dennoch einen Unterschied zwischen dem Wunsch und dem praktischen Lauf der Sachen?
Der normale Lauf der Sachen residiert darin, dass wir mit Gotteswillen uns bemühen und daran arbeiten. Wir sind im Glauben, dass unsere Absichten aufrichtig sind und dass wir die Versöhnung möchten. Wir hoffen, dass die Absichten Algeriens auch aufrichtig sind, wenn es behauptet, nicht von der Saharafrage betroffen zu sein. Die Frage also ist die Frage der Absichten.
Die Absicht benötigt praktische Umsetzung und die Sache steht so, dass das, was vor Ort verzeichnet wird, im Gegenteil zu dem steht, was das Nachbarland Algerien erklärt?
Wir hoffen, dass die Sachen die Richtung der Versöhnung einschlagen.
Sie haben bis jetzt keinen Besuch den politischen algerischen Parteien und einigen Assoziationen, die gegen die Spaltung sind und die die Zerstückelung zurückweisen abgestattet?
Es bestehen Sensibilitäten zwischen Marokko und Algerien, wir möchten keine Sensibilitäten hervorrufen. Wir streben nach der Lösung mit dem Staat und hoffen, eine psychische Atmosphäre des Dialogs mit Algerien zu schaffen und die negativen psychischen Hindernisse seit 30 Jahren zu beheben.
Wie erscheint Ihnen die amerikanische Position bezüglich der Frage bis jetzt?
Der Besuch des Botschafters der vereinigten Staaten im Sitz des Rates hat uns Ehre erwiesen, die vereinigten Staaten sind ein einflussreiches Land in der Welt und sie sind für eine verhandelte und realistische Lösung.
Dennoch, einige sind im Glauben, dass Kofi Annan in seinem Bericht, als er behauptet hat, dass es einer der Hindernisse, die die Behandlung dieses Dossiers behindert hat, dass es nicht zu den Prioritäten der einflussreichen Länder gehört, die Acht auf gute Beziehungen mit den Parteien gibt, im vorliegenden Fall, mit Marokko und Algerien, dass er damit in erster Linie die vereinigten Staaten gemeint hat.
Die Position der vereinigten Staaten ist klar und deutlich, sie möchten eine Lösung für das Saharaproblem in den bestmöglichen Fristen, nämlich eine politische Lösung. Und wenn die Lösungsmöglichkeiten dem Studium unterzogen werden, wird man dessen bewusst, dass die politische Lösung mit der Autonomie gleichbedeutend ist. Was das, was Annan behauptet hat, anbetrifft, sind wir im Glauben, dass das Dossier behandlungsbereit ist und dass es keine große internationale Krise darstellt, dennoch, dass es eine langjährige Krise ist, gestatten Sie mir den Ausdruck. Die vereinigten Staaten schenken dem Interesse, eine Lösung für diesen Konflikt zu finden und begrüßen die Bemühungen Marokkos.
Gefahrträchtige Ereignisse haben in den Lagern von Tindouf stattgefunden und die Festgehaltenen wurden unterdrückt, wie legen Sie dies aus?
Diese Ereignisse sind die Folge der Schaffung des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, dies hat die Situation in den Lagern beeinflusst und die Bewohner der Lager dazu veranlasst, in das Vaterland zurückzukehren und eine rasche Lösung für diese katastrophale Situation zu finden. Die Bewohner der Lager sind darüber ermüdet. Die rezenten Ereignisse also in den Lagern beweisen die Schwächlichkeit der Front der Polisario und ihre Nichtbreitwilligkeit, aufgeschlossen zu werden und keine Verstoßung mehr gegen die Menschenrechte zu verüben. Die Front Polisario verbietet die Demokratie und verbietet die Bewegungsfreiheit der Bewohner in den Lagern. Sie hat darüber hinaus jeglichen telephonischen Kontakt abgeschnitten und jegliche Information nach Außen verheimlicht, was im völligen Widerspruch mit den Normen steht. Ab jetzt, es wird keine Gelegenheit dafür vorrätig sein, die Realität hinter Licht zu bringen. Die Bewohner möchten aus dieser Situation herauskommen. Niemand möchte in den Lagern von Lahmada bleiben und Jeder wünscht eine Lösung herbei und die alleinige Lösung residiert in der Autonomie.
Ist es Ihnen gelungen, den Dialog mit der Front Polisario zu eröffnen?
Selbstverständlich, nicht nur mit einigen, sondern mit der Mehrheit.
Wie ist Ihr Aufruf über das Programm „Hiwar“ aufgenommen worden, Ihrer Meinung nach?
Ausgezeichnet.
Dennoch, die Erklärungen Eingier, insbesondere die Erklärungen von Abdelaziz Mourakouchi, waren nicht ausgezeichnet?
Hören Sie zu, die Erklärungen sind eine Sache, und die Realität steht anderes. Wir stehen in einem Dialog mit unseren Brüdern und der Dialog ist ein Volkesdialog, mit anderen Worten mit allen Bewohnern und mit der Führung der Polisario, dieser Dialog ist nicht offiziell, und wir fordern Mohamed Abdelaziz, die Führung der Front Polisario und die Anderen dazu auf, in einen Dialog einzutreten.
Direkter Dialog?
Ja, direkt, wir streben nach dem Dialog und wir sind dialogstark, und nach der Verhandlung, und die Jenigen, die den Dialog ablehnen, das ist die Front Polisario, denn sie ist nicht so stark wie wir.
Und warum behaupten Sie nicht, dass sie nicht über die Freiheit der Entscheidung verfügt?
Wir werden ersichtlich machen, wer über die Freiheit der Entscheidung verfügt, was die politische und militärische Organisation der Polisario anbetrifft, in Bezug auf die Entscheidung der Sahraouis als Personen und als Gruppen, sind sie entscheidungsfrei.
Die Gerüchte laufen um, dass es eine Spaltung innerhalb der Front Polisario besteht und dass eine Bewegung Khat Achahid zustande gekommen ist. Ist es tatsächlich eine reelle Spaltung oder handelt es sich um eine neue Manövrierung der Dissidierenden?
Zu meinen Ohren ist die Erscheinung dieser neuen Opposition innerhalb der Polisario Khat Achahid gekommen. Das ist eine neue Sache, und das ist alles, was wir diesbezüglich behaupten können.
Quellen:
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com
11:07 Publié dans Politique | Lien permanent | Envoyer cette note
Ould Errachid der Zeitung Chark Awsat: Algerien soll das einhalten, was es seinem Volk, Marokko ...
Der Präsident des Rates für Saharaangelegenheiten: wir werden Niemandem gestatten, das Projekt der Autonomie anzutasten
Gestern hat eine marokkanische Delegation des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten Brüssel verlassen, der im März des laufenden Jahres auf Anweisung des marokkanischen Souveräns des Königs Mohammed VI geschaffen wurde, um das Projekt der Autonomie in den Saharaprovinzen auszuarbeiten und um einen Bericht dem König im nächsten Herbst bezüglich der Vision des Rates über das Projekt der Autonomie als Alternativlösung für den Saharakonflikt, der seit mehr als 30 Jahren andauert, zu erstatten.
„Chark Awsat“ ist dem Präsidenten des Rates Khalihenna Ould Errachid begegnet und hat ein Interview bezüglich der Gründe dieses Besuchs, bezüglich des Projekts und der Hindernisse, die für die Lösung des Saharakonflikts in die Quere stehen sowie bezüglich der Rolle Algeriens in diesem Dossier geführt.
Der Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten (CORCAS), Herr Khalihenna Ould Errachid, hat, in einem Interview für die Zeitung "Asharq al Awsat", veröffentlicht am 23. Juni, Algerien dazu aufgerufen, ihre Engagements gegenüber der Organisation der vereinten Nationen betreffs der Saharafrage zu respektieren, die darin bestehen, sich nicht im Konflikt einzumischen und keine Hindernisse der internationalen Gemeinschaft und den Ländern zu stellen, die an der Beilegung dieses Problems arbeiten.
Herr Khalihenna Ould Errachid hat die algerischen Behörden dazu aufgefordert, ihren Engagements Ehre zu verleihen, wenn sie versichern, nicht Teilhaberin am Konflikt zu sein und dass sie Nichts in dieser Frage beanspruchen wollen“.
Nach der Möglichkeit gefragt, ob ein Dialog mit Algerien bezüglich des Autonomievorschlags für die Sudprovinzen eröffnet wird, Herr Khalihenna Ould Errachid hat angegeben, dass « wir wollen, dass Algerien keine Hindernisse den vereinten Nationen und den Ländern, die für eine Beilegung dieser Angelegenheite sind, zu stellen“, und dass es dagegen „unsere Brüder in seinem Territorium ermutigt, einen Dialog mit uns anlaufen zu lassen, damit wir aus der Sackgasse herauskommen können, die weder den algerischen Interessen als auch den Interessen der arabischen und islamischen Interessen dienhaft ist".
Er hat darüber hinaus die Existenz « tiefer Divergenzen » zwischen Marokko und Algerien dementiert und hat eingeschätzt, dass es sich nur « um Zwietrachtpunkt psychologischer Natur“ zwsichen den zweien Ländern handelt.
Was die Position der Polisario betreffs des Autonomievoprschlags anbetrifft, Herr Khalihenna Ould Errachid hat angegeben, dass dieses Projekt « nicht für eine politische Partei, für eine Instanz oder für eine Organisation bestimmt ist, es handelt sich um unser Projekt als Sahraouis und wir tolerieren nicht, dass eine Partei es unterminiert".
Andererseits, Herr Khalihenna Ould Errachid hat Polisario als « politische militärische Organisation qualifiziert, die sich vom ehemaligen sozialistischen Modell, auf einmaliger Partei und einmaliger Gedankenweise basiert, inspirieren lässt".
Anbei der Volltext des Interviews:
Frg.: worin liegt der Ziel Ihres Besuchs in Belgien?
Antw.: Wir sind in Brüssel wegen zweier hauptsächlicher Gründe, zunächst Belgien und zweitens den Institutionen der europäischen Union einen Besuch abstatten. Was den ersten Besuch anbetrifft, sind wir den belgischen politischen Parteien, Opposition und Mehrheit, den Mitgliedern des Kongresses und den Parlamentariern begegnet. Im zweiten Besuch haben wir Verantwortliche der europäischen Kommission, das europäische Parlament und die politischen Parteibildungen innerhalb des europäischen Parlaments getroffen. Unser Ziel liegt in der Erläuterung des Projekts der Autonomie in den Saharaprovinzen und der Gründe, die den König Mohammed VI dazu bewogen hat, die Autonomie als definitive Lösung für den Saharakonflikt, der seit mehr als 30 Jahren andauert, vorzuschlagen.
Darüber hinaus, wir möchten all diesen Parteien, sei es auf der belgischen oder auf der europäischen Ebene, Aufschluss darüber geben, dass der Grund für den Vorschlag der Autonomie darauf zurückgeht, dass die vorgängigen Pläne zur Beilegung dieses Konflikts, erfolglos waren, insbesondere in Bezug auf die Kriegsperiode, die 16 Jahre lang gedauert hat, die zu nichts geführt hat, und die katastrophal nicht nur für die Söhne der Sahara war, sondern auch für den arabischen Maghreb und für den afrikanischen Kontinent.
Wir haben den Europäern erklärt, dass ein anderer Weg von den vereinten Nationen als Lösung für diesen Konflikt nach der Feuereinstellung, die mit dem Zusammenbruch der sowjetischen Union 1991 zusammengefallen ist, eingeschlagen wurde. Dieser Weg war dennoch nicht geeignet für den Erfolg des Prozesses. Dieser Weg ist der Weg des Referendums, das sie nie in einer Ecke der Welt realisiert haben, und das sich auf der Identitätsidentifizierung stützt. Es ist den vereinten Nationen nicht gelungen, das Referendum zu organisieren, trotz ihres 10jährigen Versuchs. Der Grund dafür liegt darin, dass die Bewohner der Sahara nicht nur in der ehemals spanischen Sahara wohnhaft sind, sondern dass sie auf andere Länder aufgeteilt sind, wie auf Algerien, auf Mauretanien und auf Mali. Um ein solches Referendum zu organisieren, ist es zunächst erforderlich, die Grenzen abzuändern. Dies war unmöglich und unlogisch. Der Krieg und das Referendum kamen zu Scheitern. Und Alle sind zu der Sackgasse gelangt.
Frg. Wozu haben Sie präzis die Europäer dazu aufgefordert?
Antw.: Wir haben die Europäer dazu aufgefordert, den Weg zu unterstützen, den sie immer zur Beilegung der Konflikte unterstützt haben, den Weg des Dialogs und der Verhandlung. Dies ist unsere Methode in der Lösung dieser Frage.
Frg.: aber, um die Europäer von Ihrer Position zu überzeugen, war es erforderlich, die Linien des Berichts, den Sie dem König vor Ende Herbst des laufenden Jahres erstatten werden, zu präsentieren. Ist es möglich, eine Idee über die Hauptlinien zu gewähren?
Antw: Die Hauptlinien der Autonomie sind noch nicht ausgearbeitet worden, denn es befindet sich noch in Studiumsphase. Dieses System ist nicht nur in Marokko, sondern auch in der arabischen Welt erstmalig. Wir sind dabei, es auf der verfassungsmäßigen, rechtlichen und organisatorischen Ebene zu studieren. Es wird im nächsten Herbst bereit sein und es wird dann dem König vorgelegt werden. Wir haben dennoch unseren europäischen Freunden erklärt, dass die Autonomie eine politische Autonomie sein wird, auf der Basis der internationalen Normen und entsprechend dem europäischen Modell. Wir werden uns von der Erfahrung Europas inspirieren, insbesondere von den Nachbarländern, die zuvor eine Erfahrung in der Autonomie und in der Dezentralisierung durchgelaufen sind.
Was wir den Europäern in Erwähnung gebracht haben, ist, dass es sich um eine wahrhaftige Autonomie handelt, die den Bürgern dieser Region die Verwaltung ihrer politischen, wirtschaftlichen und sozialen Angelegenheiten garantiert. Was die Technik der Autonomie anbetrifft, ist sie den Europäern bekannt. Es gibt Kompetenzen für den Staat, Kompetenzen für die Autonomie und gemeinsame Kompetenzen.
Unser Projekt ist seriös, glaubwürdig und entspricht den internationalen Normen. Es ist keine politische und diplomatische Manövrierung. Es wird eine Auswirkung auf Marokko ausüben und macht eine Revolution erforderlich, auf der demokratischen, administrativen und verfassungsmäßigen Ebene, um der neuen Lage gewachsen zu werden. Diese Herausforderung wird Marokko dazu bewegen, auf dem Weg der Demokratie und des Rechts vorwärts zu kommen. Dies kann nur nach Zufriedenstellung der Söhne der Region bewerkstelligt werden, was der König unternehmen wird.
Wir haben die Europäer dazu aufgefordert, die vereinten Nationen zur Beendigung des Konflikts zu unterstützen. Dieser Konflikt ist keiner Partei dienhaft. Dieser Konflikt hat nicht den Bürgerkrieg in Algerien und die Zerstückelung des afrikanischen Kontinents behindert und hat nicht das Zustandekommen des verheißungsvollen arabischen Maghrebs auf der politischen, geographischen, wirtschaftlichen und geschichtlichen Ebene gestattet. Nichts Positives zog dieser Konflikt für die Sahraouis nach sich. Die Sahraouis wurden dadurch abgespaltet und ihre Qualen in den Lagern wurden verewigt, ohne die Trennung mit Algerien zu vergessen, womit wir uns eine Geschichte, eine Gegenwart und mit Gotteswillen eine Zukunft vereinigt. Wir fordern es dazu auf, das einzuhalten, was es seinem Volk, den vereinten Nationen und der internationalen Gemeinschaft gegenüber behauptet, dass es nicht Partei am Konflikt ist, dass es keine Ansprüche bezüglich der Sahara erhebt, und dass der Saharakonflikt eine marokkanische Angelegenheit zwischen Marokko und der Front Polisario ist. Wir möchten, dass Algerien keine Hindernisse den vereinten Nationen und den Ländern, die nach der Lösung dieses Konflikts streben, sowie dem Dialog Sahraoui- Sahraoui gegenüber zur Lösung dieser Frage anlegt, und dass es unsere Brüder in seinem Territorium dazu ermutigt, in einen Dialog einzutreten, damit wir aus dieser historischen Sackgasse herauskommen können, die weder den Interessen Algereins als auch den Interessen der arabischen und islamischen Welt dienhaft ist.
Frg. Wie wäre es, wenn die Front Polisario dies ablehnen würde?
Antw.: Wir sind im Glauben, dass keine Ablehnung kommen wird. Das Projekt der Autonomie ist nicht an eine Partei oder an eine Bewegung wie die Front Polisario adressiert. Die Front Polisario ist eine politische und militärische Bewegung mit einmaliger Partei, Gedankenweise und Strategie. Die Front Polisario ist nicht die alleinige und legitime Vertreterin. Wir richten uns an die Sahraouis und sagen ihnen, dass das Projekt der Autonomie unser Projekt als Sahraouis ist, und dass wir es nicht gestatten werden, dass dieses Projekt angetastet wird, und dass dieser Schritt uns zum dem Traum führen wird.
Frg.: was fehlt den Algeriern, um sich davon zu überzeugen, und den Weg des Dialogs und der Verhandlung einzuschlagen?
Wir hegen die Hoffnung, dass Gott sie zu diesem Weg führt. Wir versichern, dass es keine tiefe Auseinadersetzungen zwischen Marokko und Algerien und dass sehr viele gemeinsame Punkte bestehen. Dennoch, zur gleichen Zeit, gibt es einen Auseinandersetzungspunkt auf der psychischen Ebene. Und dies möchten wir beheben zwischen uns und den algerischen Brüdern.
Frg.: kommen wir zu der Arbeit des königlichen Konsultativrates zurück, steht seine Arbeitsperiode in Verbindung mit dem Abschluss der Vorlage des Projekts der Autonomie oder ist es möglich, dass er weiter arbeiten wird?
Antw.: Die Arbeitsdauer des Rates gemäß der königlichen Entscheidung liegt in vier Jahren. Sie übersteigt die Periode der Vorbereitung des Berichts der Autonomie. Der König hat diesen Rat geplant und geschaffen. Er allein kann festlegen, wann seine Arbeit zu Ende gehen wird. Nach Abschluss des Abkommens über die Autonomie und nach Beendigung des Konflikts und Anwendung der Autonomie werden die Sachen verändert werden.
Frg.: auf welcher Basis erfolgte die Wahl der Mitglieder des Rates?
Antw: der Rat wurde am letzten 25. März geschaffen. Seine Mitglieder wurden vom König ernannt. Die Wahl erfolgte entsprechend arabischen Normen. Der Rat umfasst Persönlichkeiten verschiedener Ebenen, die alle Stämme der Sahara vertreten. Diese Persönlichkeiten erfreuen sich guten Rufs, Respekt in ihrem Stamm und Verständnisschärfe. Der Rat beinhaltet 141 Mitglieder mit einem Frauenprozentsatz von 10%. Daneben gibt es die Jugendlichen, die Schioucks und verschiedene Führungskräfte. Der Rat widerspiegelt die Saharagesellschaft.
Frg.: und wenn einige der Front Polisario ihren Willen ausdrücken, in das Vaterland zurückzukehren und dem Rat beigeordnet zu werden, werden Sie dies akzeptieren?
Antw.: in der Tat, gibt es innerhalb des Rates Mitglieder, die wir die „Zurückkehrenden“ nennen. Es besteht keinen Minderheitskomplex zwischen uns und den Mitgliedern der Polisario. Es ist zu Genüge, dass der Vater von Mohamed Abdelaziz, Führer der Polisario, Mitglied im königlichen Konsultativrat ist. Wir öffnen Tor und Tür unseren Brüdern gegenüber, nicht nur um Mitglied des Rates zu werden, sondern auch, um in direkte Verhandlungen einzutreten, um dem Konflikt ein Ende zu setzen und in ihr Vaterland zurückzukehren, nicht als besiegte, sondern als Sieger und in würdiger Weise. Die Autonomie ist keine Lösung, wo die obere Seite die Untere wird, sondern eine Lösung ist, wo es weder Sieger noch Besiegte gibt.
Frg.: Sie sind Vertretern der marokkanischen Gemeinschaft in Brüssel begegnet. Heißt es, dass Sie erwarten, dass diese Gemeinschaft eine bedeutsame Rolle im Saharakonflikt übernehmen wird?
Antw: Die marokkanische Gemeinschaft im Ausland spielt eine bedeutsame und hauptsächliche Rolle darin, zu beweisen, dass unsere Frage triftig ist, insbesondere die Gemeinschaft in Europa, sie ist eine wichtige und kämpferische Gemeinschaft, da nun die Frage der marokkanischen Sahara sich der Einstimmigkeit aller Marokkaner erfreut. Aus diesem Grund sind wir in Brüssel und sind der marokkanischen Gemeinschaft begegnet, um ihr Aufschluss über die Details zu geben und sie zu sensibilisieren. Wir haben zuvor Frankreich und Spanien Besuch abgestattet. Und wir werden andere Länder der Welt besuchen, um der marokkanischen Gemeinschaft, den differenten Parteien und den Medien zu begegnen und die Vision Aller klarer zu machen.
Quellen:
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com
11:04 Publié dans Politique | Lien permanent | Envoyer cette note
Die Autonomie… wird die dreißigjährige Krise des Saharakonflikts auflösen?
Als der marokkanische Souverän Mohamed VI der Stadt Laâyoune einen Besuch am laufenden 25. März abgestattet hat und als er seine Anweisung gegeben hat, die die gefangenen Unruhestifter freizulassen, hat er eine offizielle Rede gehalten, die die politischen Beobachter als historischen Indikator betrachtet haben, den andauernden Saharakonflikt beilegen zu wollen. Die Rede hat die Möglichkeit behandelt, eine Hauptsäule anzulegen, um die Konzertationskultur zu verfestigen und den Weg vor die Bürger zu beebnen, um ihre praktischen Vorschläge vorzubringen in allen Fragen, die mit der territorialen Integrität des Königreichs Marokko in Verbindung stehen.
Der Enkel Mohammed V hat in der historischen Rede von Laâyoune angekündigt, den königlichen Konsultativrat für Saharaangelegenheiten zu ernennen, der dank seiner Zusammensetzung eine neue Dynamik freisetzen wird, und dies über die Kompetenzen, die ihm rechtlich verliehen wurden, und der eine bemerkenswerte Rolle übernehmen wird, um an der Seite der öffentlichen Behörden und der erwählten Institutionen an der Verteidigung der Marokkanität der Sahara und der legitimen Ansprüche ihrer Bewohner teilzunehmen. Der marokkanische Souverän hat sich darum bemüht, dem Rat die erforderliche Glaubwürdigkeit und Effizienz zuzugestehen und hat persönlich auf seine Zusammensetzung durch eine demokratische Wählung Acht gegeben, woran die Elite der Saharastämme, und die Erwählten, die durch ihren aufrichtigen nationalen Eifer und durch die Verstandesschärfe bekannt sind, teilgenommen haben.
Nach Gründung des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten hat der marokkanische Souverän dem Präsidenten des Rates, dem Sahraoui Khalihenna Ould Errachid, dem ehemaligen Minister für Saharaangelegenheiten, zugeraten, eine ernsthafte und tiefe Überlegung bezüglich der Vision der Autonomie im Rahmen der Souveränität anzustellen. Der Rat fing alsdann an, an der Realisation des königlichen Willens zu arbeiten, die Hoffnung hegend, eine definitive Konsenslösung für die Saharafrage, die andauerlich zu sein scheint und artifiziell ist, zu finden.
Herr Khalihenna Ould Errachid ist mediatisch direkt zum ersten Mal nach Gründung des Rates im marokkanischen Fernsehprogramm „Hiwar“ erschienen und wendete sich der öffentlichen marokkanischen und internationalen Meinung zu, dazu auffordernd, Tür und Tor für den Dialog mit allen Parteien zu eröffnen, die von der Konzertation und von der Demokratie überzeugt sind. Er hat mit Strenge und mit Verantwortung jegliche individuelle stehende Meinung ausgeschlossen. Der Präsident des königlichen Konsultativrates hat die öffentliche Meinung mit seiner politischen Dreistigkeit, womit Keiner, der am Saharadossier gearbeitet hat, mit derselben Dreistigkeit und mit derselben Verantwortung umgegangen ist. Ould Errachid hat Algerien, das einige marokkanische Zeitungen als Aufwiegler der Front Polisario und als Unterstützer der Politik des Tauziehens gegen Marokko als „Bruder – und Freundesland“ und als „weis“ und „reif“ beschrieben.
Er hat daneben angekündigt, und dies in dem monatlichen Programm des Journalisten Mustapha Alaoui, dass alle 140 Mitglieder des Sahararates von dem selben Willen animiert sind, den Konflikt beizulegen und hat hinzugefügt, dass die Einheit der Nation im Lichte der politischen Aufgeschlossenheit und der völligen und effizienten Beteiligung in der Verwaltung ihrer Angelegenheiten die wahrhaftige Alternative und der wahrhaftige Fluchtort für alle Saharaouis bleiben wird, wenn auch sie von einander abweichen und oder wenn auch ihre Position von einander verschieden ist, um der Welt zu beweisen, fährt Ould Errachid fort, dass die Jenigen, die Slogans der Abspaltung und der Trennung schwenken, nicht die Vertretung der Sahraouis auf sich vereinigen. Khalihenna Ould Errachid hat in einer Rede, wodurch er die Session des Rates eröffnet hat, betont, dass Frankreich, die vereinigten Staaten und Spanien die politische Lösung des Konflikts zu unterstützen haben, und dass der Rat mit demselben Ausdauer und mit demselben Willen durch seine Aktivitäten und Initiativen „daran arbeiten soll“, die Rückkehr unserer Brüder in den Lagern von Tindouf in ihr Vaterland zu erleichtern, und dies in zivilisierter, kommunikativer und überzeugender Art und Weise, und dank der Versöhnung, um die neue Realität Marokkos auf Grund der aufgeschlossenen Politik des Königs Mohammed VI hervorzuheben“.
Rechte der Bewohner von Tindouf
Zu dem Moment, wo Marokko sich darum bemühte, eine politische Konsenslösung für die Saharafrage zu finden, zeigte die amerikanische Gesellschaft das Quälverhalten, das Polisario den marokkanischen Gefangenen, die in den Lagern von Tindouf sequestriert werden, zuteil werden ließ, an. Die amerikanische Kommission für Flüchtlinge und Auswanderer, deren Gründung auf 1911 zurückging, und die sich für den Schutz der Flüchtlinge, für die Unterstützung der Auswanderer und für die Verteidigung der Freiheiten interessiert, fordert Algerien im letzten März dazu auf, dies direkt nach der historischen Rede des marokkanischen Souveräns in Laâyoune, die Lager von Tindouf zu schließen, die von Überschwemmungen heimgesucht wurden, und die die Qualen der Flüchtlinge in den Lager der Polisario in der Sahara, die die Kommission verwüstlich beschrieben hat, verschlimmert haben.
Die genannte amerikanische unabhängige Kommission und in einer Studie mit dem Titel: Ermittlung über die Flüchtlinge in der Welt 2006 / die Gefahren und die Rechte und Amnesty International zufolge, hat versichert, dass die Bewohner der Lager von Tindouf sich nicht dem Recht auf Bewegungsfreiheit erfreuen und hat erläutert, dass die Jenigen, die versuchen genehmigungslos von der algerischen Armee die Lager zu verlassen, festgehalten werden und den Verantwortlichen der Polisario überliefert werden.
Spanien unterstützt die Autonomie
Dieselbe Richtung der amerikanischen Gesellschaft in ihrer Unterstützung Marokkos bezüglich seiner territorialen Integrität schlug Spanien ein, nach dem José Maria Aznar, der Präsident der vorgängigen Regierung, nicht mehr am Machtruder blieb, und nach dem José Rodriguez Zapatéro, Präsident der momentanen Regierung, an die Macht kam, der Seite an Seite sich neben dem marokkanischen Souverän im historischen Hassanturm in der Hauptstadt Rabat setzen wird, und dies anlässlich der Erinnerungsfeier des Königreichs Marokko seiner Unabhängigkeit vom französischen und spanischen Protektorat… Dies führte auf eine klare Botschaft zurück, dass der Misseinverständnis und die Spannung zwischen den zweien Ländern vorbei sind, die der vorgängige Präsident der spanischen Regierung Aznar nach dem Problem „Sakhrat Laila“ beziehungsweise „der Insel Touraya“, wozu Spanien ihre militärischen Kräfte aufgeboten hat, und zwei marokkanische Elemente festgenommen hat, die erst nach diplomatischer Verhandlung freigelassen wurden, wo die marokkanische Diplomatie und an ihrer Spitze der marokkanische Minister für Auswärtiges Mohamed Ben Aissa eine bemerkenswerte Rolle gespielt hat, hinterlassen haben.
Darauf hin und Tage danach, wird Europa Press über den offiziellen Sprecher der spanischen sozialistischen Partei, ab der Kommission für Auswärtiges im Kongress (niedriger Kammer des Parlaments), Raphael Istriea, übertragen, dass es bedeutsam ist, dass Marokko einen neuen Schritt unternimmt, nach dem es davon überzeugt geworden ist, dass die aufgebotenen Bemühungen drei Jahrzehnte lang zu Nichts geführt haben.
Der spanische Parteiverantwortliche hat dazu aufgerufen, sich mit Geduld zu wappnen, bis der marokkanische Vorschlag Rabats den vereinten Nationen im nächsten April vorgelegt wird, Tage vor der Entscheidung des Sicherheitsrates, erneut, die Mission der MINURSO zu verlängern. Im selben Zusammenhang hat die spanische Zeitung „La Razon“ offenbart, dass der Präsident der Regierung José Luis Rodriguez Zapatéro einer spanischen Persönlichkeit, die für ihre Unterstützung des sogenannten „Saharavolkes“ bekannt ist, erklärt hat: „der internationale Druck überlässt uns keine andere Wahl, als die Autonomie in der Westsahara zu unterstützen“.
Die Autonomie ist eine Form der Dezentralisierung
„Oukad“ ist in „Settat“ / bis zu der Sudmitte Marokkos, Ende Mai und Anfang des laufenden Juni, den Arbeiten der internationalen Session der Universität Hassan I gefolgt mit dem Thema: „Welche Autonomie für unsere Sudprovinzen“. An dieser Session hat eine Reihe von marokkanischen und internationalen Akteuren teilgenommen, Spanien inbegriffen, und hat das Thema der Autonomie in all seinen Aspekten behandelt.
Einer der Teilnehmer an der Session hat Beispiele der Autonomie in einigen europäischen Ländern wie Frankreich, Spanien und Deutschland aufgeführt. Was das vom Marokko für die Sahara vorgeschlagene Beispiel anbetrifft, Dr. Ben Youness Marzouki, Professor für Allgemeinrecht an der marokkanischen Universität, ist in seinen Erläuterungen vom Prinzip der Verfestigung der Dezentralisierung ausgegangen, deren Realisation die Aneignung einer Reihe von Methoden und Techniken erfordert, um dazu beizutragen, eine reelle Lösung für diese Problematik zu finden. In diesem Zusammenhang erklärt Marzouki, dass der zusammengesetzte Staat als gutes Muster betrachtet werden kann, der die Dezentralisierung in ihrem politischen Aspekt verkörpert. In Bezug auf den einheitlichen Staat, hat dieser letzte es nötig, geeignete Lösungen für mannigfaltige Sachlagen zu erfinden.
Seinerseits, Dr. Houcine Aabouch, Professor für Allgemeinrecht an der Universität Cadi Ayad in Marrakesch, erachtet, dass das Prinzip der Autonomie zu den politischen Prinzipien gehört, die als Hauptrecht im Völkerecht anerkannt wurde, und dies sowohl in der Charta der vereinten Nationen, als auch in den Empfehlungen der Generalversammlung beziehungsweise in den Konsultationen des internationalen Gerichtshofs.
Für seinen Teil, Dr. Khalid Ouardighi, der ihm die Gelegenheit angeboten wurde, an der Session von Settat teilzunehmen, wirft der Ansichtspunkt auf, dass der Begriff der Autonomie in Verbindung mit den differenten Aspekten der Gesellschaften, seien sie ethnisch, sprachlich oder religiös, stehen, dies ist der Grund, warum er einer globalen und einheitlichen Definition entreißt, was ihm zu einer Problematik werden ließ, in Referenz auf die geschichtliche Rolle, die er übernommen hat, und die zu oft zwischen dem politischen und rechtlichen Aspekt vereinigt.
Dr. Ouardighi hat damit abgeschlossen, dass, die Autonomieinitiative sich beinahe der internationalen Einstimmigkeit erfreut, was der vorgängige stellvertretende Generalsekretär für die Westsahara, Erick Johnsohn, in einer internationalen Konferenz, bestätigt hat, die die Regierung Las Palmas um die Sahara und um die Zukunftsaussichten Anfang 2006 organisiert hat, und dass die einflussreichen Länder Amerika, Frankreich und Spanien ihre Unterstützung für eine politische Lösung für den artifiziellen marokkanischen Saharakonflikt geäußert haben.
Quellen:
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com
11:01 Publié dans Politique | Lien permanent | Envoyer cette note
Der Präsident des CORCAS: das Autonomieprojekt zielt darauf ab, den Saharakonflikt „ohne Sieger...
Herr Khalihenna Ould Errachid, Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, hat versichert, dass das Autonomieprojekt in den Sudprovinzen darauf abzielt, „den Saharakonflikt in friedlicher Weise ohne Sieger beziehungsweise Besiegte und im Rahmen des Respekts des Selbstgefühls aller Parteien beizulegen“.
Herr Ould Errachid hat in einem Interview, wo er von dem Autonomieprojekt Behandlung gemacht hat, das am Freitag von der Zeitung „Aujourd’hui Le Maroc“ veröffentlicht wurde, die Erklärung gemacht, dass „es einige Prärogativen dem Staat zufallen, die undiskutierbar sind, im vorliegenden Fall, die Prärogativen der nationalen Souveränität (der auswärtigen Angelegenheiten, der nationalen Verteidigung, der Flagge und der Briefmarke), und dass dennoch Prärogativen bestehen, die der Partei der Autonomie zustehen. Darüber hinaus gibt es gemeinsame Prärogative, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich“.
Ould Errachid hat seinen Wunsch erneuert, sich nach Algerien begeben zu können, um seiner Führung zu sagen, dass „Polisario“ nicht „das legitime Vertreten“ der Saharouis „auf sich vereinigt“, wovon die erdrückende Mehrheit die Hoffnung hegt, dass Algerien „Druck“ auf die Führung der „Polisario“ ausübt, um sie zu veranlassen, sich mit Gutglauben zu wappnen und zu einer friedlichen definitiven Lösung zu gelangen, die die Interessen Aller garantiert, und wo Alle den Sieg davon tragen werden“.
Der Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten hat hinzugefügt, dass die Beilegung des Konflikts mit der Autonomie verbunden ist, die er „die Wunderlösung“ ernannt hat, „denn Alle werden mit hohem Kopf davon kommen, dank der definitiven Versöhnung, ohne sich zu sehr auf die Vergangenheit aufzuhalten, damit das Projekt des großen arabischen Maghrebs von Nouakchottt bis Benghazi über Laâyoune in Erfüllung geht“.
Was seine Bewertung der diplomatischen Mission des Rates im Ausland anbetrifft, hat sich Ould Errachid „äußerst den positiven Ergebnissen beglückwünscht“, die der Rat binnen drei Monaten erzielt hat, angebend, dass er seinen Ansprechpartnern die Mission, womit seine Majestät der König Mohammed VI den Rat beauftragt hat, und das Projekt der Autonomie als definitive Lösung für den Konflikt um die Sahara erläutert hat.
Er hat unterstrichen, das all seine Ansprechpartner im Ausland „positiv die Schaffung des Rates aufgenommen haben und dass sie Alle nach einem endgültigen und ehrenhaften Ausweg für diesen Konflikt, der zu sehr angedauert hat, streben, und dass sie erachten, dass das Autonomieprojekt „genügend der friedlichen Konsenslösung entspricht, wonach die Organisation der vereinten Nationen sucht“.
Er hat damit abgeschlossen, dass „Alle ohne Ausnahme mit aller Kraft den Wunsch hegen, dass dieser Konflikt beigelegt wird, denn Alle möchten den arabischen Maghreb fähig sehen, den geeigneten Ansprechpartner des Restes der Welt zu werden“.
Quellen:
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com
10:58 Publié dans Politique | Lien permanent | Envoyer cette note
Interview der Zeitung « Aujourd’hui Le Maroc » mit dem Präsidenten des CORCAS
Polisario vom CORCAS erprobt
Hat die Schaffung des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten (CORCAS) das Saharadossier vorwärts kommen lassen? Welche Ergebnisse hat diese königliche Institution, die am 25. März 2006 von seiner Majestät gegründet wurde, erzielt? Bilanz mit Khalli hanna Ould Errachid, Präsidenten des Corcas.
ALM: welche Bilanz ziehen Sie aus der Aktion als Präsidenten des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten?
Khalli hanna Ould Errachid: Am Ende von drei Monaten, wir haben reichlich positive Ergebnisse erzielt. Am Anfang, wir haben die Strukturen des Rates installiert und eine Session abgehalten, um die Organen d.h. die Vizepräsidenten zu erwählen. Wir haben auch die Innenordnung ausgearbeitet, eine aussserodentliche Session abgehalten sowie eine Kommunikationkampagne betreffs des Autonomieprojekts innerhalb und ausserehalb Marokko organisiert.
Auf der internen Ebene, wir haben eine Torunee in den Sudprovinzen vorgenommen, um die Objektive und die Mission, die seine Majestät für den Rat festgelegt hat, zu erläutern. Wir haben die Bevölkerung getroffen, um über Probleme politischer, sozialer und wirtschaftlicher Natur sowie über die Menschenrechte zu diskutieren. Wir haben bei seiner Majestät interveniert, um eine Amnestie für die in den letzten Ereignissen in den Sudprovinzen hineinverwickelten Gefangen zu bitten. Das Ziel dieser Tournee lag darin, eine verallgemeindernde Beruhigung zu bewerkstelligen. Wir haben den Leuten Aufschluss über ihr Recht auf Ausdrucksfreiheit gegeben und ihnen zugeraten, diese Freiheit nicht mit der Gewalttätigkeit durcheinanderzubringen. Das war eine notwendige Erklärung. Diese Arbeit, im Grossen und Ganzen, hat bei den Leuten die Hoffnung entstehen lassen im Hinblick auf die Verändernung der Situation, die vom Autonomieprojekt und von den Rechten, die es garantiert, verkörpert… All dies hat dazu geführt, dass die Leute die Zukunft mit grosser Hoffnung und mit grossem Optimismus entgegensehen. Es besteht keine politische Leere. Die Leute haben begriffen, dass es einen königlichen Organismus gibt, der ihre wirtschaftlichen, politischen, sozialen udn kulturellen Probleme überdenkt. Dies hat eine neue Hoffnung geschöpft. Und eine der konkreten Hoffnungsmassnahmen war die Amenstie von seiner Majestät.
Wenn es sich um die ausserordentliche Session des Autonomieprojekts handelt, sind die von den Mitgliedern des Rates vorgebrachten Vorschläge Ihren Erwartungen gewachen?
Es war das erste Mal, dass die Leute aus dem Süden das Autonomieprojekt erötern. Das war in der Tat ein Vorderereignis. Aus all den Interventionen sind eine Ideenquantität und enorme Vorschläge hervorgekommen, die in eine erste Ausmahlung münden werden. Dieses Dokument wird einer Arbeitsgruppe unterbreitet werden. Wir sind noch dabei, an der Formung dieser Interventionen zu arbeiten. Die Arbeitsgruppe wird den Text behandeln. So weit ist es mit der Sache. Ich weise darauf hin, dass die Interventionen am 25., 26. und 27. Mai 2006 hinter verschlossenen Türen stattgefunden haben. Gewiss, Alle haben am ersten Tag damit gezaudert, über neue Sachen zu sprechen. Deswegen, die Interventionen des ersten Tages waren schüchtern, aber unverzüglich nach dem ersten Tag, die Zungen haben sich gelöst.
Was für eine Idee haben Sie von der Autonomie?
Es gibt Kompetenzen, die dem Staat exklusiv zufallen, und die undiskutierbar sind, ich verstehe darunter die hoheitlichen Befugnisse der nationalen Souveränität (auswärtige Angelegenheiten, Verteidigung, Flagge, Briefmarken, …). Es gibt aber Kompetenzen, die der zukünftigen Autonomieentität exklusiv zufallen. Und es gibt geteilte Kompetenzen, hauptsächlich im Bereich der Wirtschaft.
Halten Sie weiterhin Ihren Vorschlag für Mohamed Abdelaziz aufrecht, um die zukünftige autonome Entität zu präsidieren?
Selbstverständlich. Unsere Mission ist versöhnbar. Das Autonomieprojekt bezweckt die friedliche Lösung des Konflikts der Sahara, ohne Sieger noch Besiegte und im Respekt der Würde aller Parteien.
Weswegen hat Mohamed Abdelaziz noch nicht diesem Angebot Folge geleistet?
Ich glaube, er denkt darüber nach. Aber gutes Ding will Weile haben…
Ist es Ihnen vorgekommen, sich in der Rolle des Präsidenten dieser autonomen Entität vorzustellen?
Ich hätte antworten können, wenn ich die Verantwortung des Präsidenten des Rates nicht hätte. Jegliche Antwort meinerseits würde als eine Position ausgelegt werden, ich darf Ihnen keine Antwort geben…
Sie haben immer behauptet, dass der Saharakonflikt eine interne Frage im Land ist. Ist Algerien keine Teilhaberin in diesem Konflkt?
Der Konflikt um die Sahara ist ein internes Problem in Marokko. Ich behaupte es, weil es dies der Wahrheit entspricht, die Ursache für diesen Konflikt liegt im grossen Widerspruch zwischen der Gewalt und den differenten Oppositionen. Man kann ihn als Teil der Bleijahre qualifizieren. Man hat die Vergangenheit ans Tageslicht gebracht, Polisario ist vor sechsunddreissig Jahren aus unserer Vergangenheit, aus unseren Konflikten und aus unseren internen Konfrontationen geboren worden. Es handelt sich um einen der Innenzweige, der noch nicht in die Generalversöhnung, die Marokko seit dem Thronbesteigen von seiner Majestät König Mohammed VI erfährt, eingetreten ist. Dies lässt die Idee entstehen, dass er ein interner Konflikt ist. Dieses Problem dauert an, da nun man ihm eine internationale Dimension verliehen hat, es gibt andere Parteien, nicht nur Algerien, die darin verwickelt waren, ich werde Ihnen nicht die Namen verraten. Dies leitet natürlich aus den diversen und multiplen ideologischen interarabsichen Konflikten der siebziger Jahre her, deswegen, allein den Akademiker und den Geschichteforschern steht es zu, die wahrhaftigen Ursprünge dieses Konflikts zu erläutern. Aber nur, wenn sich die Gemüter, die in dieser Periode teilgenommen haben, definitiv beschwichtigt haben, und die Geschichteforscher alle Ereignisse als Geschichtestoff haben behandeln können, ohne Niemanden zu verletzen.
Sie sagen, dass Algerien kein Konfliktteilhaber ist, warum haben Sie sich dazu entschieden, in Kontakt mit der algersichen Gewalt zu treten? Ist Ihre Position also nicht widersprüchlich?
Algerien selbst behauptet, nicht Teilhaber zu sein. Und ich, ich bin dazu gezwungen, ihm Glauben zu schenken. Dies ist für die Beilegung des Konflikts notwendig. Algerien ist auch Opfer eines Kontextes und es hat reichliche psycholgische Mauer, die zwischen uns angelegt haben, gegeben. Diese Mauer muss man niederreissen zum Guten des Maghrebs im Allgemeinen und zum Guten Marokkos und Algeriens im Besonderen. Was den Widerspruch anbetrifft, es besteht kaum einen. Polisario und die Lager von Tindouf befinden sich in Algerien und Algerien, Niemand darf es ignorieren, übt Einfluss auf die Dirigenten der Front Polisario aus. Ich habe die Absicht, mich nach Algerien zu begeben, um diesen Dirigenten zu sagen, dass die Front Polisario nicht der alleinige und legitime Vertreter des Saharavolkes ist und dass die erdrückende Mehrheit des Saharavolkes Algerien respektiert und hofft, dass Algerien von seinem moralischen Einfluss Verwendung bei den Dirigenten der Front Polisario macht, um sie freundlich gesinnt zu machen und einen definitiven Frieden abzuschliessen, im Interesse aller Parteien und damit Alle Etwas darin gewinnen. Diese Lösung wird die Autonomie sein, die ich die Wunderlösung nenne, denn Alle werden dank der definitiven Versöhnung ihre Kinderschuhen austreten, ohne sich auf die Vergangenheit aufzuhalten, um endlich die Erbauung des Maghrebs, von Nouakchott bis Benghazi, ganz von Laâyoune zu schweigen, zu realisieren. Kurz und gut, ich werde um die freundliche Vermitlung Algeriens ersuchen.
Divergenzen sind innerhalb des Rates bezüglich der Missionen im Ausland, insbesondere auf der Ebene der Ernennung der Mitglieder der Delegationen entstanden. Wie erklären Sie diese Divergenzen?
Die Zusammensetzung der Delegation fällt in das Ressort des Präsidenten. Der Präsident ernennt die Personen, die er für die Befähisgten hält, die die betroffene Etappe zum Gelingen bringen werden. Und ich kann mich auch auf andere Leute berufen, wenn es notwendig ist.
Welche Evaluierung stellen Sie über die diplomatische Mission des Rates im Ausland an?
Der Anfang unserer Mission war unser Treffen mit dem Präsidenten der Volksrepublik China im Laufe seines Besuchs in Marokko. Das war unsere erste diplomatische Aktivität. Und dann nach einem Besuch in Frankreich und in Madrid, wir haben in Rabat eine Delegation des Hochkommissariats für Menschenrechte der vereinten Nationen empfangen. Wir haben auch Belgien und den Euroinstitutionen (Europarat, europäischer Kommission und Europaparlament) Besuch abgestattet und in Rabat den Botschafter der vereinigten Staaten empfangen. Im Rahmen unserer Reisen, wir sind politischen Verantwortlichen, Parlamnetariern und Dirigeten der politischen Parteien (sowohl Mehrheit als auch Opposition) begegnet. Wir haben unseren Ansprechpartnern die Mission, die seine Majestät dem Rat hat zuweisen lassen, sowie das Autonomieprojekt als definitive Lösung für den Konflikt um die Sahara erläutert. Paralle zu diesen Besuchen, wir haben die Medien, die Zivilgesellschaft und die europäischen Think Thanks getroffen. All diese Ansprechpartner haben positiv die Schaffung des Rates aufgenommen und Alle sind bestrebt nach einer definitiven und ehrenhaften Lösung für diesen andauernden Konflikt. Alle geben zu verstehen, dass das Autonomieprojekt vollkommen der politischen Konsenslösung, die so von den vereinten Nationen recherchiert ist, entspricht. Alle ohne Ausnahme wünschen inständig, dass dieses Problem so bald wie möglich beigelegt wird, denn Alle wollen, dass der Maghreb auf den Beinen und zu einem rechtskräftigen Ansprechpartner für den Rest der Welt wird.
Ihre Mediaausgänge sind wirbelhaft. In wie weit verwirren Ihre Reden ?
Meine Reden fallen aus dem üblichen Rahmen heraus. Ich führe keine Holzsprache. Aber ich ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sie die beste Ausdrücksweise ist, um zu einer definitiven Lösung für den Saharakonflikt gelangen zu können, in der Würde Aller. Aber, wenn Jemand eine noch bessere Idee hat, dann bin ich Abnehmer.
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